Pferde, Vögel, Lichtreflexe - leuchtende Kunst aus Japan

Pferd ohne Schatten - Hermes, Grand Palais, Paris by Makoto Tojiki

Der japanische Künstler Makoto Tojiki macht Skulpturen aus winzigen LED-Leuchten. Mit einer Arbeit aus der Serie "No Shadow" für den Nobeltextil-Hersteller Hermès ist Makoto Tojiki in Europa bekannt geworden: Das orangefarben leuchtende Pferd galoppierte im Jahr 2010 während des Springturniers Saut Hermes imaginär durch die Hallen des Pariser Grand Palais. Noch faszinierender erscheinen Tojiki's jüngere Arbeiten wie der Cellist und die Lichtinstallation Hope and Dream.

Makoto Tojiki schloss 1998 sein Studium als Industrial Designer in Japan ab und arbeitet seit 2003 als Künstler. Licht ist sein Medium. Die "No Shadow" Serie ist inspiriert von der Idee, wie die Vernetzung von Licht und Schatten manipuliert und kontrolliert werden kann. Tojiki beginnt seinen kreativen Prozess mit einer Analyse und dem Einfangen der Essenz der Symbiose von Licht und Schatten. Das Ergebnis sind Skulpturen die nicht statisch sind, Bilder in Bewegung ohne Film zu sein - flüchtig und schillernd.

Horse with no shadow - Makoto Tojiki

Die Kunstwerke von Makoto Tojiki haben etwas von Jugendträumen - Spielzeug, Science Fiction ...jedenfalls ist etwas Magisches in ihnen. Vollendet werden die Lichtskulpturen in der Rezeption durch den Menschen. "Wann und aus welchem Grund verändert sich die Wahrnehmung des Betrachters eines Objekts?" Oder: "... verändert sich das Objekt in der Wahrnehmung des Betrachters?" Diesen Fragen geht Tojiki mit seiner Arbeit nach.

Cellist Makoto Tojiki
Man with no shadow - Makoto Tojiki
Vogel im Käfig - Makoto Tojiki

Mehr Licht und Schatten:

www.makototojiki.com

Fotos: (c) Makoto Tojiki

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8. Februar 2015 - 11:05