Die Münsterland Reitroute erleben.

Die Münsterland Reitroute erleben.

Bekannt für Wasserschlösser und große Reitsportveranstaltungen, gewinnt das Münsterland zunehmend an Bedeutung auch in der Ausrichtung auf die Bedürfnisse von Freizeit- und Wanderreitern. Mit der Münsterland-Reitroute existiert ein Reitwegenetz, das ein Durchreiten des gesamten Münsterlands ermöglicht.

Mit verschiedenen Reitrouten, welche das ganze Münsterland durchziehen, besteht die Möglichkeit, als regional-ansässiger Reiter und als Reiturlauber, diesen vielfältigen Winkel Deutschlands kennenzulernen oder einfach einen schönen, erholsamen Ausritt zu erleben. Durch den frisch eröffneten Abschnitt im Kreis Warendorf wird das münsterländische Reitroutennetz deutlich erweitert, auch dadurch, daß dieser Teilabschnitt den Reitwegenetzen der Stadt Hamm und des Kreises Soest angeschlossen ist.

Reiten auf der Warendorfer Reitroute
Reiten auf der Warendorfer Reitroute

Wanderreiter können die viel erwähnte Parklandschaft des Münsterlandes – Felder, Wiesen, Wälder und kleine Wallhecken bestimmen hier das Bild, mit seinen berühmten und manchen, eher als Geheimtipp geltenden Schlössern und Wasserburgen, zu Pferd genießen. Die Beckumer Berge, geografischer Mittepunkt Nordrhein-Westfalens, ermöglichen wunderbare Aussichten auf das Münsterland und wenn wer weiter Richtung Wadersloh reitet, kann den imposanten Anblick von Schloss Crassenstein erhaschen. Verpflegung und teilweise auch Unterkunft für Pferd und Reiter, bieten die Reitstationen wie, um nur zwei Beispiele zu nennen, am Ahlener Haus Küchen, einem ehemaligen Rittergut – heute Reitbetrieb.

Schloss Crassenstein
Schloss Crassenstein

Es lohnen sich einige Abstecher, zu landschaftlichen Highlights: Zwillbrocker Venn, nahe der Niederlande, westlich von Vreden, mit der wohl nördlichst gelegenen Flamingokolonie; Westruper Heide mit bizarren Wacholderbüschen und ihrer Erikenblüte, in Haltern am See. Zahlreiche Schlösser und Burgen laden ein zur Besichtigung und bieten zuweilen “fürstliche” Unterkunft und Labsal. Für Freunde geschmackvoll und opulent gestalteter Räume, bietet sich das Schloss Wilkinghege als luxuriöses “Hideaway” für eine Nacht oder ein Menu im Hoteleigenen Restaurant an. In Ostbevern lädt der Habichtshof mit einem sehr schönen Landcafé im Ambiente des typisch westfälischen Gehöfts, zu Rast für Pferd und Reiter ein- hier gibt es deftiges und authentisches Essen westfälischer Art; selbstgemachte Backwaren werden im wunderbar originalgetreu gestalteten Bauernhofcafé serviert. Hotelzimmer oder Ferienwohnungen für Reiter plus Gastboxen auf dem Nachbarhof, bietet das Landhotel Aust in Warendorf.

In Warendorf angekommen, drängen sich Reitsport- und Pferdebegeisterten Besuchern Besichtigungen des Landgestüts NRW auf, mit der angeschlossenen Deutschen Reitschule und des DOKR (Deutsches olympisches Komitee für Reiterei), während man im nahegelegenen Münster, das westfälische Pferdemuseum mit seiner informativen und spannenden Dauerausstellung zur Kulturgeschichte des Pferdes und der Reiterei, nicht verpassen sollte. Der Merfelder Bruch bei Dülmen und seine Wildpferdeherde sollten ebenfalls nicht unerwähnt bleiben; in dem im 19. Jahrhundert angelegten Reservat ist auf ungefähr 360 Hektar Land die Herde der Dülmener Wildpferde zuhause. Von Dülmen führt ein etwa 15 km langer Reitweg nach Haltern am See.

Weitere Informationen zur Münsterland-Reitroute und des gesamten Reitwegenetztes:

www.muensterland.com/tourismus/themen/reiten-muensterland

Weitere Links:
www.muensterland.com
www.landgestuet.nrw.de
www.pferdemuseum.de
www.wildpferde.de

Titelfoto: (c) Münsterland e.V.

26. August 2019 0