Jappeloup - ein Springpferd im Kino

Jappeloup - eine Legende im Kino

Einige von Euch mögen ihn seinerzeit in Springparcours-Übertragungen gesehen habe und errinnern sich an den kleinen Dunkelbraunen. Jappeloup de Luze war ein besonderes Pferd, welches seinem Reiter Pierre Durand zu einer olympischen Goldmedaille und vielen weiteren großen Erfolgen verhalf. Jetzt widmet sich ein Kinofilm der Legende auf vier Hufen - angelehnt an die Lebensgeschichte des Franzosen Pierre Durand erzählt der Film das gemeinsame Auf und Ab im Leben eines ambitionierten Reiters und Jappeloup.

Jappeloup - eine Legende erscheint am 6. Februar 2014 in deutschen Kinos: Anfang der 80 Jahre - Pierre Durand (Guillaume Canet) entscheidet plötzlich, seinen seriösen Job als Anwalt hinzuschmeißen und sich voll und ganz der Springreiterei zu widmen. Unterstützung erfährt er bei diesem Vorhaben von seinem Vater, gespielt von Daniel Auteuil, ein sehr bekanntes Gesicht des französischen Films. Pierre setzt dabei ganz und gar auf Jappeloup. Zu klein, übermäßig temperamentvoll und unberechenbar - zunächst wurde das Ausnahmepferd von einigen Menschen unterschätzt. Ausgestattet mit enormen Springvermögen gelingt mit Jappeloup trotz anfänglicher Vorbehalte, der Eintritt in den internationalen Sport. Pierre und Jappeloup springen von Erfolg zu Erfolg, bis das Pferd bei den Olympischen Spielen in Los Angeles patzt und ein Hindernis verweigert - der Reiter stürzt. Pierre Durand muss nach den Spielen viel Kritik einstecken; nach einem Tief jedoch, macht er sich mit der Hilfe von Jappeloup's Pflegerin auf den Weg, das Vertrauen des Pferdes wiederzugewinnen. Jappeloup de Luze zahlt dieses Bemühen im großen Stil zurück und so erleben Pferd und Reiter 1988 bei den olympischen Spielen in Seoul den Höhepunkt ihrer sportlichen Karriere - Einzelgold.

Jappeloup und Reiter im Stall
Daniel Auteuil in Jappeloup

Pierre Durand nannte den Dunkelbraunen "Das Pferd meines Lebens" - Französischer Meister, Europameister, Olympiasieger, elf internationale Große Preise gehen auf das Konto von Jappeloup. Mütterlicherseits Traber, der Vater ein Vollblut, wurde Jappeloup de Luze 1975 geboren. Mit einem Stockmass von nur 1,58 Meter sollte er ursprünglich auf die Rennbahn, wurde wegen seines Springtalents jedoch zum Parcourspferd umtrainiert. Pierre Durand ritt in seiner frühen Jugend Vielseitigkeitsturniere und spezialisierte sich auf Wunsch der Eltern auf das Springreiten; erst mit Jappeloup kam der ganz große Erfolg.

Guillaume Canet, Drehbuchautor und Haupdarsteller in Personalunion, ist in seiner Jugend selbst im Leistungssport als Reiter aktiv gewesen, so auch der kanadische Regisseur Christian Duguay. Beiden ist die starke und bisweilen problematische Vater-Sohn-Beziehung nicht fremd, welche im Film einen wichtigen Part einnimmt. Wie in vielen anderen Sportfilmen geht es auch in 'Jappeloup - Eine Legende' um das Emporarbeiten gegen jede Widerstände zum ganz großen Erfolg und darum, einen Kindheitstraum Wirklichkeit werden zu lassen. Wie in vielen Pferdefilmen geht es auch in diesem um die enge Bindung von Pferd und Reiter, die zerbrochene Beziehung wieder neu aufzubauen und es sind in beiden Fällen immer auch große Emotionen im Spiel.

Poster und Springpferd Jappeloup

 

www.jappeloup.de
www.facebook.com/jappeloup.film

Fotos: (c) Jappeloup - Eine Legende, KochMedia

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22. Januar 2014 - 22:14